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Bildzeitung vom 04.10.2008 - Pfisch? Stute Fee starb trotz Spritzen-Behandlung
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Das edle Pferd litt an Koliken, doch die Veterinäre gaben nur Schmerzmittel. Jetzt klagt die Besitzerin auf Schadensersatz. Pfusch? Stute Fee starb trotz Spritzenbehandlung Wetter – Ina Nowinski (45) steht traurig an ihrer Pferdekoppel. In Gedanken ist sie ganz bei ihrer Friesenstute Fee (5). Doch von ihrem Liebling sind nur Fotos geblieben. Musste das Pferd sterben, weil Tierärzte gepfuscht haben? Das zumindest wirft sie den Veterinären vor, die das Tier behandelt – vielmehr NICHT behandelt haben. Die Stute kam vor drei Jahren zu der Persönlichkeitstrainerin nach Wetter. Mühsam bildete sie das Pferd aus, setzte es bei Seminaren ein. Manager lernten im Umgang mit dem Tier Führungsverhalten. Doch dann wurde Fee krank. Die Trainerin zu Bild: „Fee hatte Koliken. Ich rief sofort in der Arztpraxis an, doch erst 90 Minuten später kam jemand. Fee wurde nicht richtig untersucht. Sie bekam lediglich drei Spritzen“. Aber dem Tier ging es immer schlechter, es zitterte am ganzen Körper. Nowinski rief zwei weitere Male die Ärzte, doch sie gaben wieder nur die gleichen Spritzen. Am nächsten Tag bat sie einen anderen Veterinär um Hilfe. Doch der konnte Fee nicht mehr retten. Das Pferd litt an Blutstauungen im Darm, musste eingeschläfert werden. Ina Nowinski: „Ich will, dass diese Ärzte nie wieder praktizieren. Sie haben fahrlässig gehandelt, Fee nicht richtig abgehorcht. Dass sie nicht mehr da ist, schmerzt sehr“. Deshalb klagt sie jetzt auf 140 000 Euro Schadensersatz. Ihr Anwalt Stefan Hermann (42, Marl): „Es wurden Fehler bei der Behandlung gemacht. Dadurch hat meine Mandantin hohe Geld-Einbußen“. zurück? |

